PFLANZENPORTAIT: Pfefferminz hat mehr zu bieten als frischen Atem

mintEin eisgekühltes Pfefferminzgetränk in der Sommerhitze erfrischt und entspannt. Nebst den für den frischen Effekt sorgenden Mentholen enthält Pfefferminz auch noch Gerbstoffe, welche die Muskulatur des Verdauungstraktes beruhigen und die Gallenproduktion anregen.

Pfefferminz ist der ideale Kräutertee um den Magen zu beruhigen aber auch um ihn wieder in Schwung zu bringen. Man trinkt ihn bei uns in der Schweiz zu Raclette und Fondue. Wem das schwere Essen aufliegt, sollte ihn schon vor der Mahlzeit trinken, damit die Gallensäfte rechtzeitig einsatzbereit sind.

Wer öfters einen geblähten Bauch hat, wem leicht übel oder unwohl ist, der sollte Menta piperita Tinktur regelmässig einnehmen. So bekommt die träge Verdauungsfunktion einen frischen Kick und der Speisebrei liegt nicht so lange im Darm, bis es gärt.

Pfefferminz wird überall verwendet, wo wir frisch duften möchten. In Raumdüften, Zahnpasten, Bonbons, Mundspülmittel und Körperpflegeprodukten.

Es besteht offensichtlich ein verbreitetes Bedürfnis nach den Wirk- und Wesenskräften der Pflanze. Roger Kalbermatten, Ceres Heilmittel AG

Ein Spitzenjob macht der Pefferminz bei Mundgeruch. Er neutralisiert schlechte Gerüche und ist in vielen Mundpflegeprodukten enthalten. Wer unter Mundgeruch leidet sollte auf seine Nahrungsmittelzusammensetzung achten und ebenfalls die Tinktur eine Zeit lang regelmässig einnehmen.

Den eigentlichen Pfefferminztypen gibt es nicht. Es passiert vielen Menschen, das sie mal zuviel durcheinander essen oder das Gegessene schwer aufliegt. Andere reagieren mit Appetitlosigkeit. In beiden Fällen hilft die Pfefferminze mit Ihrem scharf-frischen, anregenden Aroma.

Pfefferminzsirup ist das ideale Getränk bei appetitlosen Kindern, die man zum essen antreiben muss oder öfter mal klagen, es sei ihnen schlecht.

Pfefferminze kann in so vielen Varianten eingenommen werden, dass therapeutisch gesehen, manchmal die Tinktur vergessen geht. Das geht auch mir so: Wenn jemand über Beschwerden mit der Verdauung klagt, denke auch ich eher mal an Enzian, Tausendgüldenkraut, Melisse, Artischocke oder Mariendistel.

Das ist eigentlich falsch – Die Pflanze ist nämlich mehr als ein erfrischendes Kräutlein – sie ist auch ein potentes Heilmittel und bringt in vielen Fällen ins Stocken geratene Verdauungsprozesse wieder in Schwung. Das schafft sie nicht nur durch die entspannende Wirkung auf die Schleimhäute, sondern auch durch ihre antibakteriellen Eigenschaften. Pfefferminzöl vermag auch Herpesviren auf der Mundschleimhaut in Schach zu halten. Hier empfehle ich Mundspülungen zu machen, oder das ätherische Öl auf die Fieberblattern auftupfen (zusätzlich die Aminosäure L-Lysin einnehmen!)

Hinweis: es ist bekannt, dass Pfefferminz nicht gleichzeitig zu homöopathischen Heilmitteln eingenommen werden sollte. Dasselbe gilt bei Schüssler Salzen, Bachblüten oder anderen Heilmitteln, die auf der Schwingungsebene arbeiten. Pfefferminz ist ein derart starker Neutralisator, dass er die Wirkung beeinträchtigen kann. Denken Sie dabei nicht nur an Tee, sondern auch an Kaugummi, Zahnpasta oder andere Produkte die Pfefferminze enthalten.

 

Linktipp: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/pfefferminze/

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