PHYTOTHERAPIE: Bärlauch . eine bärenstarke Pflanze

Bärenstark weil er uns dann ‚umpolt‘, wenn wir viel, zuviel denken!

Wenn Sie jetzt durch leicht finstere, feuchte und nasse Wälder streifen, entdecken Sie den Bärlauch. Vielleicht nehmen Sie einige Blätter davon mit nach Hause. Verarbeiten ihn in Salat oder Spätzli und er lässt Sie daran erinnern, dass Bärlauch, Allium ursinum, mächtige reinigende Kräfte entwickeln kann.

Er schafft die Umpolung des Kopf – zum Lebenspol. Lässt machtvoll und zielgerichtet die Lebenskraft spüren. Er beschäftigt sich nicht mit der Frage nach dem, was an sich richtig ist, sondern mit dem, was nützlich und vorteilhaft ist.

Man könnte den Bärlauch auch als ‚Egoisten‘ bezeichnen. Ganz wie man will. Doch seine dynamisierenden, reinigende Kräfte tun gut. ‚Lasst und Handeln‘, ist sein Motto. Genau so, wie du es willst!

Bärlauch löst Verhärtungen und Erstarrung von Gewebe und Gelenken. Deshalb ist seine Kraft ungebeugt bei Beschwerden des Bewegungsapparates.  Er wirkt gefäßerweiternd bei Bluthochdruck und gefässbedingten Kopfschmerz.

Er macht nicht nur körperlich beweglicher, sondern auch geistig.

Und noch so eine bärenstarke Eigenschaft. Bärlauch kann Schwermetalle binden. Ähnlich wie Algen, Koriander und Leinöl. Und diese gebundenen Schwermetalle über die Niere ausleiten.

Bärlauch ist ein mächtiger Blutreiniger. Und wächst fast unmittelbar vor der Haustür!

Einnahme: frisch, als Zugabe in Speisen oder als Spinat.

Phytotherapie: Allium ursinum Urtinktur.  empfohlen von der Firma CERES, 1-3 mal täglich, 2-5 Tropfen. Oder Urtinktur eines anderen Herstellers.

Tipp: Verdünnen Sie die Urtinktur ca. 10-20 Tropfen in einem 30ml. Sprayfläschchen und sprühen Sie damit in den Mund. Diese feine Zerstäubung kann das Wesen der Pflanze besser hervorbringen und eignet sich daher sehr, wenn Sie eher an der emotionalen Wirkung der Tinktur, weniger an der körperlichen  interessiert sind.

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