THERAPIE: Wenn sich der Kopf wie Kaugummi anfühlt.

Kaugummi

Quelle: NZZ am Sonntag, 29.12.13

Gestern bin ich auf diese Zeitungsmeldung gestossen. Schade, steht da nicht, weshalb die Kinder und Jugendlichen vom Kaugummikauen Kopfschmerzen bekommen.

Für mich stehen 2 naheliegende Ursachen im Vordergrund:

  • Die Zusatzstoffe (E-Stoffe) in den Kaugummi, hier tippe ich besonders auf
    • die Geschmacksverstärker E 621 und Farbstoffe.
    • künstliche Zucker, allen voran Aspartam.
    • Weglassen ist die Lösung.
  • Verspannungen der Kiefermuskulatur und Fehlstellung des Kiefergelenks.
    • muss in Ordnung gebracht werden! Dorntherapeut, Chiropraktiker, Osteopath, Muskulatur (und Meridiane) behandeln.
    • Stichwort: Anspannungen, Stress, nächtliches Mahlen der Zähne. Übungen zur Entspannung der Kiefermuskulatur

Inzwischen haben mir schon mehrmals junge Erwachsene, darunter auch meine Söhne, erzählt, wie der Umgang mit Schmerzmitteln bei vielen ihrer Altersgenossen ist. Die sollen sich bestens auskennen und hätten die verschiedensten Präparate prompt zur Hand. Es sei ganz normal, dass die ihre 2-3 Schächtelchen immer dabei hätten. Sich sogar gegenseitig Ratschläge erteilten über Wirkstoffe, wann am besten einnehmen, wo man sie herkriegt … !

Fachkundig, hoppla! Aber ist das lobenswert?

Hier drängt sich mir wirklich der Gedanke auf, was diese Teenager zuhause vermittelt und vorgelebt bekommen. Wenn das Höchste an Eigenverantwortung es ist, jederzeit alle Diclofenac und Paracetamol Schächtelchen dabei zu haben?

Es wird weder auf alternative Heilmittel hingewiesen, noch die Ursachen der Schmerzen hinterfragt.

«Schmeiss hinein die Schmerzbonbons, schnell zur Hand, prompt in der Wirkung und weiter gehts mit Energydrinks und Elektrosmog!»

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