EIGENE PRAXIS: Hör nicht auf diese Kläffer!

Fotolia_9878220_XSSeine eigene kleine Praxis aufbauen, bringt viele erfreuliche Momente, bis einem wieder jemand zu spüren gibt, dass man sich nicht zu sehr freuen soll! Wenn Sie dann hin und wieder einknicken, kann ich das gut verstehen.

Da hält man sich mutig aufrecht, ernährt sich von Luft und seinen Träumen, arbeitet eifrig, freut sich über jeden noch so kleinen Fortschritt, und wusch, erwischt einem das emotionale Desaster. Vergessens Sie’s, niemand wartet auf Ihre kreativen Visionen, schon gar nicht, wenn es wächst und gedeiht.

Das mit dem “Anderen etwas gönnen” ist so eine Sache. Am Anfang unterstützt man sie noch, wünscht Ihnen viel Erfolg, ist dieser dann da, sieht die Welt anders aus.

«Ich hab ich mir schon gedacht, dass das schwierig wird!», lag schon wohlgeformt auf der Zunge, wenn ihr Schifflein denn gesunken wäre. Dumm jetzt nur, dass es nicht so ist!

Wir haben ja nichts gegen einen guten Tipp einzuwenden. “Von aussen” sehen die Dinge mitunter anders aus.

Doch keiner empfindet derartige Bemerkungen als konstruktiv: von “hoch hinauswollen” über “den Hals nicht voll kriegen” bis karrieregeil. Wie kleine Stromstösse gehen sie durch Mark und Bein, dabei würd man die Freude doch so gerne teilen. Man gewöhnt sich schwer daran, doch bald ist man abgebrühter und entlässt die Illusion, dass sich alle über die eigenen Schritte mitfreuen.

Warum sie das tun? Darüber sollten wir nicht allzu lange nachdenken.

Manchen Menschen geht es einfach nicht so gut, sie fühlen sich vom Leben schlecht behandelt, haben ihre Chancen nicht genutzt und ihre Träume nie gelebt und können es nicht ertragen, dass es andere tun.

Oder einer Ihrer bissigsten Kritiker bewundert insgeheim, was Sie da machen. Das möchte er sich auch trauen, aber gestattet es sich nicht. Bezeichnend auch; Die meisten Foppereien kommen vom eigenen Geschlecht.

Sprechen Sie mit jenen, die es Ihrer Meinung nach “geschafft” haben. Oh, glauben Sie mir, die können davon ein Liedchen singen. Von den sticheligen Bemerkungen, oder noch schlimmer, das Thema wird gleich von vorneweg vermieden.

Parallel zu ihrem Erfolg sinkt die Solidarität. Der Freundeskreis ändert sich.

Die beruflich Selbstständigkeit ist eine Herausforderung für das Ego, das Selbstbewusstsein und die Seele. Jetzt nur nicht zusammenkugeln, ausdehnen, ausdehnen!

Nicht, dass es auch anderen beruflich so ergehen kann, doch die 1-Personen-Selbstständigkeit hat schon ein paar Besonderheiten:

Es wird alles was du tust unmittelbar und direkt mit dir verknüpft.

DU bist dein Geschäft.

Nicht jemand anderes, kein «bei uns wird das so gehandhabt», kein Konzept, keine Firma, kein Arbeitgeber.

Nur du allein bist das!

 

Du spürst, ob es gelingt oder nicht, ob dein kleines Geschäft wächst und aufblüht, du spürst, dass dies direkt mit deinem Befinden zu tun hat.

Ob das Echo unmittelbar oder langfristig ist, es geht um deine innere, klare und beständige Ausrichtung.

Alles hat mir dir zu tun!

Das empfindet man als ungerecht, wo man soviel Verantwortung trägt! Genau deshalb ist es bei manchen Gelegenheiten ganz schön schwierig, diplomatisch zu bleiben. Besonders, wenn das Gegenüber selbst keine Veränderungen wagt.

Wenn Du nächstes Mal ein kalte Dusche verpasst bekommst, atme tief durch, lass meinetwegen 5 Tränchen laufen und denke einfach das eine:

Ich bin der/die, die ich bin!

Sofort WEISST du, es gut ist so! Alles andere ist kein einziger Gedanke wert.

2 Kommentare fuer “EIGENE PRAXIS: Hör nicht auf diese Kläffer!

  1. Hallo Maria, finde ich echt super mit den Kläffern. Ich habe mich gewagt eine eigene Homepage über meine Massagen zu kreieren. Es gibt Neider die mich fragten ob das Steuerbüro wisse, dass ich neben meinem Beruf noch schwarz verdiene. Dieser Person gab ich die Adresse meiner Treuhänderin, sie hat seitdem keine blöden Fragen mehr gestellt.

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