DIES UND DAS: Inselhüpfen in der Ägäis

IMG_21871Neues entdecken und es trotzdem gemütlich haben, das schliesst sich nicht aus. Genau diese Kombination prägen unsere Ferien in der südlichen Ägäis. Diesmal buchen wir nur den Flug nach Mykonos. Alles weitere lassen wir offen. Auch Athen als Augangsort ist möglich, für jene die noch einen Ferientipp brauchen; Von Insel zu Insel zu hüpfen, ist eine feine Sache!

Es ist das Spontane, wo man sich einfach einlässt, auf das, was kommt. Wir haben nichts geplant, alles vor Ort entschieden. Fähren fahren genug, in alle Richtungen, ab Juni noch regelmässiger. Die relativ kurzen Strecken erlauben dir den Rest des Tages bereits die neue Gegend zu entdecken.

IMG_2180mDank Internet kannst due deine Übernachtungen kurz vorher buchen. Apropo Wifi, meist geben sie einem den Zugangscode in Restaurants, Hotels, überall, auch ungefragt. So musst du auf der Suche nach einem Zimmer dein Rollköfferli nicht durch griechische Gässchen und über weisse Stufen schleicken. Meist holen sie dich sogar von der Fähre ab, die Griechen sind sehr gastfreundlich. Ich bin überrascht!

Die Landschaft ist typische mediterrane Vegetation. Ich mag sie, zwischendurch. Sie ist auch nicht so karg, wie sie im ersten Moment aussieht.

Hier ein schnuggeliger Fischerhafen in Noussa auf der Insel Paros.

IMG_2114bEs ist einfacher einen Roller zu mieten, als ein Auto. So ein Scooter ist wendiger in den Gässchen und Wegen. Das Strassennetz ist überschaubar, wirklich keine grossstädtische Verhältnisse.

Die Helmpflicht ist auf den Kykladen noch nicht angekommen. Es gibt noch  ein paar andere, fremde Dinge.

So frag ich mich, weshalb sich Toilettentüren nicht schliessen lassen? Nirgends! Überall wo wir waren. Mit Glück oder langen Beinen, kannst du verhindern, dass dir einer reinrennt.

Essen gibt es überall, immer, auch wenn du der einzige Gast bist. Auch wenn das Restaurant in der Pampa ist. Ich mag Tzaziki und allerhand.IMG_2124b

Der typische Kykladen Baustil mit den zweistöckigen, weiss-blauen Häusern macht die Idylle aus. Ich staune jedesmal, wie sie das konsequent durchziehen. Die eHäuser, Klöster, Dörfer sind kein braunes Irgendwas, sondern strahlende Punkte in der Landschaft. Die Sonne spiegelt sich in den weissen Gebäuden und im türkisblauen Meer.

Manchmal steh ich gern im Schatten ;-). Im Schatten einer Olive sowieso. Bereits Ende Mai ist es recht warm. Durch den für Inseln typische leichte Wind, erübrigt sich die Föhnfrisur.

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Diesmal habe ich eine wilde Möhre (Pflanzenportrait von Daucus hier im Blog) gefunden, die einen perfekten Punkt in der Mitte hat. Das Blüteninnere ist übrigens nicht schwarz, sondern dunkelrot. Daucus, die Pflanze der Zentrierung. Dunkelrot, die Farbe der Manifestation. Passt doch, oder?IMG_2136b

Und diese Pflanze, ich habe keine Ahnung, wie sie heisst. Ich habe sie nur auf der Insel Paros gesehen. Sie hat eine Blüte wie eine Lupine, und Blätter wie eine Distel. Wer kennt sie?

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Schön! Die Mariendistel (Carduus marianus).

Schöne Aussicht vom Kloster auf der Insel Ios.

Diese kleine Insel hat grademal 2500 feste Einwohner. Ein Dorf und einen Hafen, eine einzige Strasse führt quer über die Insel. Zu den einsamen Stränden. Zu den Ziegenunterständen und Bienenstöcke. Ios ist bekannt für seinen Honig und Ziegenkäse.

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Adieu Ios!

Alles über die Kykladen

2 thoughts on “DIES UND DAS: Inselhüpfen in der Ägäis

  1. liebe Maria
    Genussvoll zu lesen dein Inselhüpfen – Danke.
    Die schöne Pflanze heisst „Acanthus“
    Sie wächst auch bei uns ohne Probleme und breitet sich sehr üppig aus.
    Übrigens die Blätter sind eine Zierde…. die griechischen Säule tragen oft diese Verzierung.
    Lauf weiter mit offenen Augen durch unsere schöne Welt und du wirst dich immer wieder erfreuen 🙂
    lieber Gruss maria

  2. hoi Maria, das ging aber flott, danke, wieder was dazugelernt! Schöne Pflanze, diese Acanthus, da sie nur im Norden üppig wuchs und auf dem Rest der Insel nirgends, dachte ich mir, sie brauche spezielle Bedingungen. Aber in dem Fall probier ich nächstes Jahr, ob ihr mein Garten gefällt 😉
    Ja, ich staune immer wieder, was einem so alles begegnet, auch in einer scheinbar kargen Vegetation.
    liebe Grüsse maria

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