THERAPIE: Erektionsstörungen

Couple celebrationÜber Erektionsstörungen wurde schon von vorne bis hinten alles geschrieben. Ich habe nicht im Sinn, Sie mit allen möglichen Ursachen zu quälen. Zum einen auch; Wenn wirklich massive Störungen da sind, müssen die medizinisch abgeklärt werden. Hier sprechen wir eher von der Das kann einfach mal passieren -Variante,  zwischendurch, bei Männern ab 45 auch häufiger. Und bevor Sie Amok laufen, probieren Sie doch mal das:

Die Aminsäure L-Arginin

Mein therapeutischer Favorit! Meist bringt das schon Erfolg. Muss einige Zeit regelmässig eingenommen werden, wenn es aber funktioniert, zeigt sich das schnell.

Lesen Sie hier mehr über den Wirkmechanismus

gute Produkte sind: L-Arginin von Burgerstein, Nitrox von Gematria (stark in der Wirkung, aber teuer), Regenerationsformel von Bonusan,

Wenn Ihnen auffällt, dass relativ wenig über die Anwendung bei Erektionsstörungen steht, so hat das gesetztliche Gründe. Heilversprechen müssen klinisch nachweisbar sein, d.h. mit Studien untermauert werden. Da dies bei der erektilen Dysfunktion zu wenig untersucht wurde, darf nicht darauf hingewiesen werden. Hier zählen wir auf unsere Erfahrungen.

Wichtig bei dieser Aminosäure ist: Wenn der betroffende Mann auch zu Fieberblattern (Herpes simplex) neigt, darft kein Arginin eingenommen werden. Herpes Viren lieben diese Aminosäure und die lästigen Lippenbläschen werden zunehmen. Das hatten wir hier im Blog schonmal.

Mammutbaum

Der Mammutbaum aus der Gemmotherapie (Knospenmazerate) kombiniere ich mit L-Arginin. Es gibt ihn als Spray. Einnahme 3 – 4 x täglich auf die Zunge sprühen. Wenn das hilft, wird sich die Wirkung schon während der Einnahme des ersten Sprays zeigen.

Über dieses spezifische Wirkungsfeld des Mammutbaums zu recherchieren ist nicht einfach, so gibt es über die Knospentherapie (noch) wenig Literatur, doch hier ein Artikel, der es gut beschreibt.

mehr Info auch hier: gemmotherapie-deutschland.de

Ich verwende die Knospenmazerate von Phytomed.

 

Caladium seguinum

(Giftaaron, Aaronstabgewächs)

Ich weiss, ein homöopathisches Mittel nur nach dem Symptom “Impotenz” zu verordnen, ist sicher etwas gewagt. Trotzdem möchte ich den Hinweis auf dieses Mittel nicht verpassen:

Caladium seguinum, ein homöopathisches Mittel bei Impotenz, Erektionsstörungen, Samenerguss im Schlaf, verzögerter Samenerguss. Typisch ist dennoch die sehr starke sexuelle Erregung. Die Symptome sind hauptsächlich psychischen Ursprungs.

Solche oder ähnliche Störungen der Sexualreaktion und sexuelle Dysfunktionen können sich auch in Juckreiz im Genitalbereich bemerkbar machen (typisches Jucken um den Hodensack). Das Mittel wird in der Potenz D6/D12 empfohlen. Gut möglich, dass erfahrenere Homöopathen hier andere Potenzen empfehlen. Das Mittel wird 3 x täglich eingenommen. ca. 20 Tage lang. In Globuli oder Tropfen. Machen Sie zwischendurch Pause von einer Woche.

mehr Info: henriettes-herb.com

Funktionert das alles nicht, möchte ich dazu raten, einen erfahrenen Homöopathen aufzusuchen. Mir scheint die Homöopathie die erfolgversprechenste Therapie für dieses Anliegen. Auch deshalb, weil in der Homöopathie körperliche Symptome und emotionale, psychische Aspekte für die treffende Mittelwahl einbezogen werden.

Erektionsstörungen oder Impotenz nach Prostataoperationen.

Bei der Prostataentfernung liegt die Impotenzrate deutlich über 50%. Es gibt verschiedene Arten warum, wie und was genau im Bereich der Prostata operiert werden kann. Es dauert eben, sagen die Ärzte. Ein halbes, ein ganzes Jahr. Hier hatte ich mit den genannten Mitteln leider nur wenig, bis gar keinen Erfolg.

Lesen Sie hier: Sexuelle Rehabilitation nach radikaler Prostataektomie (Ganz zum Schluss der Präsentation) PDF

Erektionsstörungen durch Medikamenteneinnahme.

Blutdrucksenker, Betablocker, Chemotherapie, Schmerzmitteleinnahme über 3 Monate, Antidepressiva, gut möglich, dass ein regelmässig eingenommenes Medikament auf die Potenz Einfluss hat. Fragen Sie ihren Arzt. Vielleicht wird er den Zusammenhang nicht für naheliegend halten, bleiben Sie hartnäckig und recherchieren Sie die Nebenwirkungen ihres Medikaments selbst. In vielen Fällen lässt sich’s auf eine andere Wirkstoffgruppe ausweichen, was bei Schmerzmitteln und Betablocker ziemlich sicher möglich ist. Denn das Thema lässt sich nicht einfach herunterspielen und kann für den Mann zu einer echten Last werden. Nur verständlich, dass er Anworten auf dieses Problem haben möchte.

2 Kommentare fuer “THERAPIE: Erektionsstörungen

  1. Liebi Maria
    Danke schön wieder vo dir zghöre ,ich wünsch dir e schöne liechtervolli Adventszit und en super guetä Start neus 2015 mit viel Elan und viel Schwung. Es liebs Grüssli Susi Schellenberg

Kommentar verfassen