WERBUNG: ein Praxisnewsletter Teil II – Gestaltung/Layout

einfaches Beispiel einer Newsletter – Tabelle

seminarIm letzten Artikel zum Thema “Praxisnewsletter – ist das was für Sie?” haben wir über das Warum und Wieso gesprochen, und darüber, ob diese Form des Kundenservice überhaupt etwas für Sie ist.

Denn es ist schon so: Ein eigener Newsletter braucht etwas Zeit und Ideen. Und eine Prise Beständigkeit. Dann ist er eine wirkungsvolle Unterstützung für Ihre Dienstleistung.

Jetzt steht Ihrem zeitgemässen Werbemittel nichts mehr im Weg!

Gestaltung/Layout

Der Inhalt Ihres Newsletter wird schlussendlich den Leser interessieren. Doch die Gestaltung ist entscheidend, ob er überhaupt gelesen wird.

Dazu lohnt es sich, sein eigenes Verhalten zu beobachten.

Gestaltung: verschieden Farben, Grössen von Schriften und verzogene Bilder; das lädt nicht ein zum Weiterklicken.

Links die nicht funktionieren. Da sind die Leser schnell weg.

Auch unansehnlich ist ein Newsletter, der sich über die volle Seitenbreite erstreckt, wenn Sie das Mail öffnen. Wer möchte schon die Vollbildansicht öffnen, um zu lesen? Viel schöner ist es, wenn der Newsletter in der Übersicht ihres Mailprogramms kurz überflogen werden kann.

Das sind nur ein paar Gedanken, die mir spontan in den Sinn kommen. Ich schreibe seit 10 Jahren regelmässig Newsletter. Aber mit meinen ersten Newsletter-Generation möchte ich gar nicht prahlen. Ich habe wohl alle Fehler gemacht, die man überhaupt machen kann.

Inzwischen habe ich mich schlauer gemacht und das auch an meinen Newsletter verbessert. Nie falsch ist es, wenn Sie schauen, wie es andere machen.

Gibt es auch Newsletter – Regeln? Die gibt es!

Gestalten Sie den Newsletter so, dass

es auf den ersten Blick klar ist, von wem er kommt!

… er auf den ersten Blick einfach und problemlos gelesen werden kann!

… er einer Logik folgt. d.h. einen Struktur aufweist.

… die wichtigsten Informationen schnell erfasst werden können.

das schauen wir uns genauer an:

  • “… auf den ersten Blick klar ist, von wem er kommt.”

Die Kopfzeile (oder der Anfang) ihres Newsletter beinhaltet ihr Logo oder Name.

Die Fusszeile (das Ende) ihre kompletten Kontaktdaten und den Newsletter Abmeldelink.

  • “… auf den ersten Blick einfach und problemlos gelesen werden kann.”

Was ist gemeint mit ‘einfach’? Ein Newsletter sollte so gestaltet sein, dass sich der Leser einen schnellen Überblick verschaffen sowie wichtige und weniger wichtige Inhalte prompt unterscheiden kann. Der Leser pickt sich so schnell seine gewünschten Infos heraus.

Was ist gemeint mit problemlos? Der Newsletter soll für den potentiellen Leser keine technische Herausforderung darstellen. Wie gesagt, er sollte nicht mal das Fenster/ die Ansicht des E-Mail Programms ganz öffnen müssen. Ebenfalls schnell abspringen wird er, wenn Links nicht funktionieren oder das ganze E-Mail kreuz und quer, oder verschoben daherkommt. (Was schnell durch Einfügen von Bildern passieren kann)

  • “… einer Logik folgt. d.h. eine Struktur/Gliederung aufweist.”

Struktur wird einerseits durch die Gestaltung gegeben, aber auch durch die Reihenfolge der Inhalte. Diese sollte konstant beibehalten werden.

Newsletter sollten nach einem einheitlichen Muster gestaltet werden. Selbstverständlich Ihr Muster, Ihr Layout. Der Leser gewöhnt sich daran. Nach 2-3 Ausgaben ist er (der Newsletter) ihm vertraut.

  • “… die wichtigsten Informationen schnell erfasst werden können.”

Einheitliches Aussehen, Struktur/Gliederung der Inhalte, Ordnung in Schrift und Farbe, sowie verweisende Links die funktioneren, das ist alles! Die Leser können die Information schnell aufnehmen, auswählen und weiterklicken wie es Ihnen beliebt.

Gestalterische Details

Schrift: Die Schrift sollte man nicht zu klein wählen. Zierschriften nur für Titel nehmen. Für Text eignet sich eine gängig Schrift wie Arial, Tahoma oder Verdana. Nicht mehr als 2 Schriften und 2 Farben einsetzen. Es lohnt sich für’s Gesamtbild sehr, auf Einheitlichkeit zu achten.

Natürlich lässt sich ein Newsletter auch als ganz normale Briefform verfassen. Doch setzen Sie dabei mindestens die Zeilenumbrüche. Sonst ‘läuft’ der Text über die ganze Breite des Bildschirms und muss seitlich gescrollt oder ganz geöffnet werden. Das sollten Sie vermeiden. Viel ordentlicher und klarer ist es, wenn eine Tabelle in das offene, neue Mail gesetzt wird. Die Inhalte werden dann in die Zeilen/Spalten eingetragen.

Tabelle: Tabellen lassen sich problemlos bei E-Mail -Programmen wie Outlook und Thunderbird einfügen. Bestimmen Sie unter den Tabelleneigenschaften die Breite.

z.B. 450 px. Eine gute Breite um den Newsletter überblicken zu können. D.h. Sie können davon ausgehen, dass diese Ansicht ihres Newsletters auch beim Leser so dargestellt wird. (Und ihn nicht über die ganze Breite des Bildschirms zeigt)

Die Tabelle gibt dem Newsletter ein Gerüst. Die Inhalte werden in die Zeilen oder Spalten eingefügt und sind innerhalb des Newsletter besser verankert. Innerhalb der Tabelle wirkt auch der Blocksatz (Formatierung der Schrift) sehr gut. Wenn es die Worte zu fest trennt, linksbündig einstellen.

Inhalte: Die Inhalte werden in die Tabelle gesetzt.

Verlinkungen: Halten Sie auch die verwendete Bezeichnung für Verlinkungen einheitlich. z.B. immer weiterlesen, oder “mehr”, Webname usw. Links sollen klar mit Farbe oder Unterstrich als Links bezeichnet sein!

Jedes mal Neu aufstellen? Ich speichere jeweils eine Vorlage unter “Entwürfe” ab und überschreibe jeden neuen Newsletter. Alle versendeten Newsletter werden in einen eigenen Koffer archiviert.

einfaches Beispiel einer Newsletter – Tabelle

 

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