THERAPIE: Die Frage aller Fragen:“von WAS kommt das?“

Jeder Heilkundige, Therapeut und auch Berater, hört diese Frage häufig. Wer hier keine klare Antwort parat hat, kommt flach raus.

Ich denke, es ist überhaupt eine der häufigsten Fragen, die an Selbstständige gestellt wird. Egal aus welcher Branche oder zu welchem Problem.

Die Coiffeuse wird das gefragt, wenn es um Kopfhautprobleme geht, die Podologin bei eingewachsenen Nägeln. Der Maler hört sie, wenn die Mauer ständig feucht ist und der Garagist, wenn der Motor stottert.

Stimmt, die Antwort kann sehr komplex sein und manchmal ist es eine Herausforderung, diese gut „zuzuschneiden“.

Klare Antworten mit Informationsgehalt

Diese Woche war der Fernsehfachmann bei uns. Wir haben Störungen beim Satellitenempfang und ich frag ihn; „von was kommt das?“ Er antwortet mir kurz und bündig – obwohl es verschiedene Ursachen haben kann. Er liefert auch gleich die Antwort dafür, was wir tun, wenn es wieder nicht funktioniert. Tolle Beratung.

Aus ganzheitsmedizinischer Sicht ist die Antwort auch immer eine massive Komprimierung klompexer Ursachen.

Nehmen wir ein häufiges Beispiel aus der Massage oder Körpertherapie. Die Patienten haben Beschwerden, sie stellen Myogelosen oder Gelenksblockaden fest. Es  kommt unweigerlich zur Frage aller Fragen.

Jetzt schiesst ihnen das ganze Repertoire an möglichen Ursachen durch den Kopf. Die Dinge sind vernetzt und jedes einzelne Thema ist ein Vortrag wert.

Muskelstoffwechsel, Säure-Basen-Haushalt, generelle Beweglichkeit, Durchblutung, Muskelverkürzungen- verlängerungen, Gelenksblockaden, Störfelder wie Narben, Zähne, Elektrosmog, Klima. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schwermetallbelastungen, Psychosomatik, Organreflexzonen, Meridianblockaden, und, und, und,

Es ist unsere Aufgabe, auch einen komplexen Inhalt in eine verständliche Antwort zu verpacken. Eine Erklärung, die den Klienten möglichst mit seinem Wissen mit einbezieht.

Die Antwort muss die Dinge nicht beschönigen, nicht irgendwas behaupten und nicht werten. Oder wie eine kalte Dusche daherkommen.

«Weil sie einen beschissenen Lebenswandel haben!»

Eine klare Antwort ist oft der Start in ein fruchtbares Gespräch. Nach meiner Erfahrung, fragt der Patient nachher genau das, was er jetzt zusätzlich noch wissen möchte.

blos kein Schulterzucken

Ein Schulterzucken und, „ich weiss es nicht“, signalisiert nicht viel Kompetenz. Man kann und muss wirklich nicht alles wissen.

Weiterführende Informationen, auch in schriftlicher Form, sollten in einer Praxis Standart sein. Dazu eignen sich verlässliche Quellen im Internet, Adresse von Fachstellen und Fachleuten, Infomaterial zum Abgeben.

Dazu gehört auch eine grosszügige Überweisungspraxis an andere Therapeuten. Zum Beispiel Dorn-Therapeut, Kinesiologie, Homöopath.

Das Wichtigste am Verhältnis mit ihren Kunden ist das Vertrauen. Klarheit schafft dazu die Basis.

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