DIES UND DAS: Zwei, die die Töne treffen!

Der eine, Robbie Williams hat längst Musikgeschichte geschrieben und hört damit hoffentlich nicht auf. Der andere, Michael Bublé, ein Newcomer mit Talent zum Entertainer. Viel Charisma und hühnerhautmässige Stimme.

Natürlich sind Ihnen beide bestens bekannt, darum geht es mir nicht. Was ich speziell hervorheben möchte, sind ihre genialen Interpretationen der Frank Sinatra Songs. Von Michael Bublé kennt man sie noch eher, aber bei Robbie Williams ist das im ganzen Pop-Zirkus etwas in den Hintergrund getreten.

Swing – CD von Robbie Williams. Swing when you’re winning

Swing – CD von Michael Bublé: The King of Swing und zum Teil auch come fly with me

Ich spiele schon viele Jahre Saxophon, habe die Songs von Swing when you’re winning sowohl alleine (mit Playback) und auch im Quartett (Bariton, Tenor, Alt und Sopran-Sax) einstudiert und weiss, dass die Songs nicht ohne sind. Sie sind musikalisch sehr anspruchsvoll.

Sie sind technisch und rhythmisch schwierig zu spielen – ein Beispiel ist das Stück „Make the knife“ mit 6 Tonartwechsel!! Das heisst, einfach gesagt, alle 16 Takte muss der Sänger seine Stimme (bzw. den Grundton) um einen halben Ton heben oder senken. Dadurch entsteht ein Tempogefühl, welche nicht durch eine Veränderung im Takt erzeugt wird. Sehr, sehr schwierig. Ich habe  nachfolgend die Version aller 3 Interpreten angefügt.

Robbie und Michael sind für mich mehr als zwei männliche Popsternchen. Sie treffen die Töne und haben den Swing im Blut!

Diese zwei Songs mag ich besonders:

Robbie Williams mit „My Way“.

Michael Bublé mit “ feeling good“.

und hier alle Drei mit „Make the knife“.

Frank Sinatra:

Robbie Williams:

Michael Bublé:

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