WERBUNG: »Erzähl was du tust!»

Eigenwerbung ist ein Wort, dass wir nicht so gerne hören. Aber das ist es, wenn wir über unsere Arbeit sprechen. Es ist sogar viel besser, als schnell hingeklatschte Werbung auf Papier oder Internet.

Fact ist: viele Selbstständige getrauen sich nicht über ihre Arbeit zu sprechen. Unter anderem auch darum, weil sie nicht Werbung in eigener Sache machen möchten.

Ich will damit nicht sagen, dass wir die Kategorie von Selbstdarsteller nachahmen sollen, die ausschliesslich und gerne über ihre Erfolge Monologe halten. Lassen wir jene aus dem Thema, die sich für clevere Hunde halten und bestimmt keine Sprechbarrieren haben.

Einerseits mit falsche Bescheidenheit den Mund zukleben – andererseits kommt zuviel Berufsgeschwafel auch klebrig daher; na, was jetzt? Dazwischen gibt es eine Menge Nuancen, meinen Sie nicht auch? Sie finden schon heraus, wann die Gelegenheit und Dosierung passt. Aber dann, dann sollten sie es tun!

Fragen Sie sich: Nerve ich damit? Bin ich lästig? Zu aufdringlich?

Das sind Sie nicht!

den Mut haben, sich zu outen.

die Freiheit haben, über sich zu erzählen.

Werbung in eigener Sache fängt beim Erzählen an. Eine Barriere, über die Selbstständige einfach hüpfen müssen. Im engeren Kreise sowieso – und im Weiteren natürlich auch. 😉

Mit einer Prise gesundem Selbstvertrauen erzählt, wird man Ihnen zuhören, nachfragen und neugierig sein. Die Mensch wollen von Natur aus viel wissen und werden das auch gerne weitererzählen. Mischeln Sie mit in Gesprächen und klammern Sie sich als Berufsperson nicht aus.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die durchaus ein ehrliches Interesse an unserer Arbeit haben. So erhält das Gegenüber auch die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren.

Die falsche Bescheidenheit, nicht über ihre Arbeit ungefragt zu sprechen, kann auch als passiv empfunden werden und Ihr Gegenüber verunsichern: «man weiss ja gar nicht, ob man das Thema ansprechen darf! Macht sie/er das überhaupt noch?“

Wenn Sie erzählen, sind sie ihren Beruf. Sie verkörpern ihn. Sie trennen ihren beruflichen Aspekt nicht ab von sich, weil das jetzt eine private Situation ist.

Ich weiss, manchmal ist das schwierig. Aber ist es nicht so, dass damit ein ganz empfindlicher Teil von uns Selbst berührt wird?

Erzählen ist mehr als erzählen.

Leider hat sich der fatale Glaubensatz, „Eigenlob stinkt“ tief in unser Bewusstsein eingegraben. Als Kinder konnten wir mit unseren Heldentaten heraussprudeln, nichts hielt uns zurück.

Dann fingen wir an uns zurückzuhalten, Anstand und Verstand taten ihre Sache. Im Kreise von Freunden sollten wir es wieder sprudeln lassen. Visionär, unreal, übertrieben.

Das ein Schritt hin zur Manifestierung. Vergessen Sie das nicht. Jede Manifestation beginnt mit den Gedanken.

Darum ist das Erzählen einen Schritt weiter im Energien bewegen! Es stellt sich nur die Frage: «Welche Information möchte ich in die weite Welt schicken?»

 

Zu diesem Thema habe ich bei Gitte Härter einen sehr guten Blogartikel gefunden. „Firmenauftritt: „Was machst du eigentlich beruflich?“

4 thoughts on “WERBUNG: »Erzähl was du tust!»

  1. wie wahr, es wird zuviel darüber nachgedacht was und wer was von einem denkt…? Wen bringt das schon um? Dann kommt da noch das mit der Bescheidenheit, na ja ab und zu pfeiff ich da drauf aber eben..nur ab und zu. Ich LIEBE meine zwei Berufe! * Reden muss ja gelernt sein und ich bin noch lernfähig* 🙂
    Grüessli
    Gisella

  2. I was recommended this blog by my cousin. I am not sure whether this post is written by him as no one else know such detailed about my problem. You are incredible! Thanks! Regards Lawrence

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