ENTSCHEIDUNGEN treffen (Teil 4): Plankton-Entscheidungen

The Goldfish and the labyrinthWenn es um Entscheidungen geht, meinen wir meist Handlungen. Aber eigentlich fängt eine Entscheidungen schon viel früher an. Beim Gedanken, oder beim Gefühl. Besser gesagt:

Bei der Wahl von dem, was wir fühlen oder denken.

Das sind fortlaufend, viele, kleine Entscheidungen. Den lieben langen Tag. Gefühle, die zu Stimmungen werden und möglicherweise zu Handlungen.

Sagen wir mal:

Plankton-Entscheidungen

Bin ich missmutig drauf, oder freue ich mich des Lebens? Lasse ich mich reinziehen in diesen Quatsch, Klatsch und Unglück, oder nicht? Wähle ich, mich als Opfer oder als Versager zu fühlen?

Es ist leichter, bei Fühlentscheidungen das Gewohnte zu wählen. So zu fühlen, wie es jeder fühlen würde. «Ist doch normal, unter diesen Umständen würden das alle so empfinden!»

Das stimmt. Wenn mich mein Mann betrügt, sollte ich ausflippen. Wenn jemand im Dorf stirbt, sollte ich mittrauern. Und wenn mein Kind arbeitslos ist, sollte ich mir Sorgen machen.

Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen. (Hippokrates)

Menschliche Gedanken sind von Aufregung und Spannung sehr angetan. Es zieht uns mit starker Kraft rein in den Strudel der Gefühle. Und so sehr es auch schmerzt, lässt es uns FÜHLEN. Im Drama können wir uns besser wahrnehmen! Paradox, aber menschlich.

Erst wenn wir uns intensiv spüren, mitunter fast daran zerbrechen, ganz an die Leidensgrenze gestossen sind, mobilisieren wir alle Kräfte, um daraus herauszukrabbeln.

Zuerst gar nicht erst in die Gefühlsuppe zu springen, ist unsagbar schwer. Schwimmt man mal drin, ist die reinste Auslese von Gefühlen und Gedanken fast unmöglich. Ein Teufelskreis!

Wie versuchen Sie es?  Was stellen Sie an, damit es ihnen gelingt nicht hineinzuspringen?

“Alles kommt gut!” Ein guter Gedanke, ein gutes Gefühl. Doch wenn man nicht ganz vertrauen kann, ein schwacher Trost.

“Ich bin die, die ich bin!”, gefällt mir persönlich besser. Dann bin ich im Vertrauen, ganz klar, ganz rein. Auch wenn manchmal nur für kurze Zeit. Ich sage das laut.

Wenn ich aber die Stimmung dazu nicht aufbringe, dann sag ich das, was man nicht sagen sollte: “Das geht mir am Arsch vorbei!” Das sage ich besonders laut!

Es ist mir nicht egal, wer oder was mich aus der Ruhe bringt, meine Stimmung vermiest und welche Spiele meine Gefühle mit mir spielen. Grundsätzlich nehme ich die Dinge ernst. Aber wenn es wichtig genug ist, muss ich es anders lösen.  Mit klaren Gedanken und klaren Gefühlen.

Wählen sie ein anderes Gefühl

Versuchen Sie ein anderes Gefühl zu wählen. Atmen Sie, vertrauen Sie. Glauben Sie an die Harmonie, an den Frieden, und das die Dinge sich entwirren und zum Guten wenden.

Vielleicht gelingt es Ihnen auch einfach Abstand zu den Dingen zu gewinnen. Für den Moment. Später, für den nächsten Moment.

Wenn nötig, lenken Sie sich ab.

Wenn wir das schaffen, machen wir meist die Beobachtung, dass sich das sehr seltsam anfühlt. Anders als vorher. Als wäre man gefühlskalt. Aber so ist es nicht! Es ist einfach nur ein anderer Zustand, eine innere Anteilnahme ohne reingezogen zu werden. Es ist nicht teilnahmslos, und es ist einem auch nicht egal. Es ist einfach anders.

Das hat nichts mit dicker Haut zulegen oder etwas unterdrücken zu tun. Das wäre nicht gut, das wäre nicht gesund.

Die bewusste Wahl ist anders. Sie will, sagen wir mal, darüber schweben.

Der Mensch hat die Wahl, über den Trick der Gedanken hinauszugehen.

«Ich weiss, das es ein Spiel ist. Ich will es nicht spielen. Ich möchte nicht abtauchen um dann wieder mühsam aus dem Loch zu krabbeln.

Ich wähle nicht das Drama, den Streit, die Oberflächlichkeit, die schlechte Laune oder die Langweile. Ich habe die Wahl.»

Machen wir es wie die Wale und Haie. Wir filtern die Plankton’s und behalten nur zurück was wichtig ist. Es ist ein grossartiges, neues Gefühl, um das Verständnis, wie Energien wirken. Die wohl grösste Herausforderung für neu energetische Menschen.

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Etwas Gewohntes anders machen

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