BÜROKRAM: Zum Jahresanfang – misten Sie “Ihre” Festplatte heraus.

Kürzlich habe ich das “Reinigungsprogramm” Tune up auf meinem PC installiert. Der ächzte schwer unter seiner Last,  jetzt fliegt er wieder!

Möchten Sie das ausprobieren? TuneUp Utilities 2013 kann als Testversion hier heruntergeladen werden.

Was halten Sie davon, wenn wir parallel dazu unsere Festplatte auch mal ausmisten?

Es ist nicht nötig mit den ganzen Altlasten das neue Jahr zu beginnen. Es ist ganz einfach. Eine simple Übung, doch eigentlich ist es viel mehr. Versuchen Sie es.

> Wichtig: Atmen Sie am Schluss (jedes Punktes) alles aus.

Zählen Sie nicht alle Gedanken, die Ihnen zu einem bestimmten Punkt in den Sinn kommen, einzeln auf. Ihr Unterbewusstsein, ihr Seelengefäss, weiss ganz genau, was nicht mehr wichtig ist. Lassen Sie los ohne über die einzelnen Punkte nachzudenken. Sie brauchen keine Liste dazu, wirklich nicht, einfach nur vertrauen.

Fühlen Sie aus tiefster Überzeugung und sagen Sie: «Alles DAS atme ich jetzt aus!»

Jetzt geht es los! Machen wir es wie TuneUp:

lupe_gif  Registrierung reinigen

«Ich miste alles aus, was sich in mir festgesetzt hat. So einiges hat sich klammheimlich tief vergraben und wenn es auftaucht, dirigiert es blitzschnell mein Verhalten.»

Das können Ereignisse, Gesehenes oder Gehörtes sein. Dinge, die schmerzten oder sich aus einem anderen Grund tief einprägten. Bilder und Eindrücke, die tiefer gingen. Worte, die wie ein Stachel im Herzen sitzen, Sätze, von denen man glaubt, dass man sie nie mehr vergessen wird.

«Als Folge dieser kitzekleinen bis grösseren Verletztungen, als Folge dieser tiefen Eindrücke und Erfahrungen, wurde ich zurückhaltender, vorsichtiger und auch ängstlicher. Manchmal merke ich, wie ich mich gezwungen verhalte, wie es mich verändert hat.»

Fälschlicherweise haben wir bewusst beschlossen, dieses oder jenes ab sofort nicht mehr zu tun, zu denken oder zu sagen. Weil wir Angst vor den Folgen haben.

Alle Anker von Erfahrungen und Verhaltensweisen, die mein Verhalten so beeinflussen, wie ich es nicht möchte:

«Alles DAS atme ich jetzt aus!»

lupe_gif Registrierung defragmentieren

Einige Registrierungen möchten wir gar nicht vergessen. Weil sie gut sind! «Oh, das will ich mir merken! Das ist ein richtig guter Impuls, eine gute Idee, ein starker Gedankengang. Das passt zu mir und inspiriert mich!»

Gleichzeitig registrieren wir aber auch anderes; Gehörtes, Gelesenes, Facts, die wir in unserer Bibliothek ablegen. Wir neigen schnell dazu, nur diese abgelegten Daten um Rat zu fragen. Verkleinern wir dieses Archiv. Wir sind nicht mehr derselbe Mensch. Es ist nicht mehr diesselbe Zeit. Die Fakten sind überholt!

Ich räume meine Bibliothek von Erfahrungen, Wissen und Fakten. Ich weiss, dass ich meine wichtigsten Bücher noch dabei habe:

«Alles DAS atme ich jetzt aus!»

lupe_gif Defekte Verknüpfungen entfernen

Es gibt Dinge, die machen sofort Magenbeschwerden, wenn man an sie denkt. Das sind Registrierungen, die Verknüpfungen hervorrufen. Solche, wie es sich nur das menschliche Gehirn ausdenken kann. Das erzeugt soviel Drama.

Irrationale und absurde Gedankengänge, obwohl sie ganz logisch erscheinen.  Ein Impuls – und die mentalen und emotionalen Kettenreaktionen gehen los.

Das Gehirn ist erfinderisch.

Alle Verknüpfungen und gedanklichen Kettenreaktionen, die mein Verhalten so beeinflussen, wie ich es nicht möchte:

«Alles DAS atme ich jetzt aus!»

 lupe_gif Programme aufräumen

Wieviele verstaubte Glaubensätze sind in unseren Schubladen? Wie viele brauchen wir tagtäglich und holen sie heraus um etwas zu tun, oder nicht zu tun?

Viele von diesen Prinzipien machen Ärger, weil wir sie selbstverständlich auch auf andere übertragen! Ich sage ihnen die “Man-Sätze”: «Man lässt doch nicht den ganzen Tag die Fenster offen!» «Man geht nicht arbeiten, wenn man Kinder hat!»

Zwei Beispiele um ihnen zu verdeutlichen, was ich meine (nicht zu vergleichen mit Leitbildern oder Ritualen, die für Sie Sinn machen.)

Manchmal sind diese Glaubenssätze uralt, verstaubt, wurden uns eingetrichtert oder irgendwann von uns selbst ins Programm aufgenommen.

Die meisten Prinzipien betreffen ganz typische Themen: Geschlechterklischees, Moral und Erziehung, was ist ein anständiger, fleissiger und freundlicher Mensch, wie verhält man sich, was hat man zu tun, oder zu lassen.

Diese Programme schmeissen wir raus. Ersatzlos streichen. Vertrauen. Wir werden schon wissen, was gut für uns ist. Heute und morgen, in jedem neuen Moment.

Nicht zu vergessen, unseren Körper; Er ist das Betriebssystem, dass Informationen von uns erhält. Auch ihn programmieren wir laufend. Aber wie?

Was denken Sie über Ihren Körper? Was haben Sie alles abgespeichert? “Ich vertrage keine Tomaten!” “Schwimmen tut mir nicht gut.” “Ich sehe immer schlechter.” “Ich nehme sowieso zu!” “Das Knie macht dauernd Probleme!”

Was glauben Sie über ihren Körper?

Misten Sie jene Vorstellungen aus, die verhindern, dass ihr Körper anspassungsfähig und erneuerbar ist. Misten Sie auch jene Glaubenssätze aus, die dem Körper nichts zumuten.

Alle Programme, die mein Verhalten und meinen Körper so beeinflussen, wie ich es nicht möchte:

«Alles DAS atme ich jetzt aus!»

lupe_gif Systemstart und Herunterfahren optimieren

Wieviel unnütze Programme laufen den ganzen Tag im Hintergrund?

Können Sie sich vorstellen, was ich meine? Das können alles mögliche für Gedanken sein, das Hirn liebt das Denken. Dumm ist nur, dass die Gefühle unmittelbar dem Gedanken folgen.

Das Denken ist fasziniert von Klatsch, Tratsch oder Boulevard! Es liebt Geschichten, gern mit einer Prise Dramatik. Und gerne möchten die Gedanken auch Kontrolle übernehmen und flüstern die ganze Zeit, was man noch arbeiten könnte!

Wir atmen jetzt die Dinge raus, an die wir nicht ständig denken möchten. Aus welchem Grund auch immer. Am meisten aber darum, weil sie Ablenkung sind?

«Alles DAS atme ich jetzt aus!»

lupe_gif Browser bereinigen

Das Umhersurfen im Leben hinterlässt Spuren. Stellen sie sich nur einmal die Bilder vor, die uns täglich vor die Augen kommen (und das Gehirn verarbeiten muss). Bilder aller Art, solche die wir sehen oder nicht sehen. Geräusche, die unsere Ohren hören oder nicht richtig hören. All die Episoden und vorbeiwehenden Augenblicke des Alltags, sie hinterlassen Spuren.

Ohne diese Momente zu bewerten, die hellen und die dunklen. Es ist das Leben, doch es füllt die Festplatte.

«Ich kann vieles wieder löschen, was ich gesehen, gehört oder mitbekommen habe. Es ist nicht wichtig.»

«Alles DAS atme ich jetzt aus!»

lupe_gif

Hat “Tune-Up” inzwischen Ihren PC gereinigt? Jetzt fliegen Sie beide wieder?

 

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