THERAPIE: ist es das richtige Mittel?

Alter Arzneischrank mit Globuli und Schüssler SalzenÖfters hört man die Aussage, man müsse ein Heilmittel einige Zeit einnehmen, bis man einen Erfolg sieht. Oder, dass es seine Zeit braucht, bis man die Wirkung spürt.

Dem muss ich widersprechen. Aber erstmal: Gemeint sind Heilmittel aus unserer Liga, also Phytotherapie, Gemmotherapie, Schüssler-Salze, Bachblüten usw.

Nach meiner Erfahrung verhält es sich eher so: «Wenn es das Richtige ist, wirkt es sofort, wenn es das Falsche ist, wirkt es auch nach 2 Monaten nicht.»

Es fühlt sich an, wie wenn ein Schalter umgekippt wird.

Das ist natürlich die allerschönste Reaktion! Wenn das Mittel passt, beschreiben das die Leute oftmals nicht so spezifisch: «Irgend etwas passiert», meinen sie. Als Therapeut lohnt es sich, genauer nachzufragen.

Das sind nach meiner Erfahrung die häufigsten “Das Mittel wirkt” – Zeichen:

vermehrtes Wasserlösen

Veränderung des Stuhlgangs

Vermehrtes Schwitzen

Ziehen in den Gliedern, unklare, wandernde Muskel- und Gelenkschmerzen.

Veränderung im Schlafverhalten, eher besser.
allgemeines Fitnessgefühl, besser.
Meist emotional anders, ausgeglichener, klarer.
Veränderungen in der Ernährung. Änderung von Vorlieben, vom Gluscht, wie wir sagen.
 

Das Mittel tritt in Resonanz mit der Zelle – die Zelle tritt in Resonanz mit dem Mittel.

Da gibt es sehr überraschende Beispiele. Bestimmt könnten wir uns über Heilreiz-Reaktionen lange austauschen. Jeder Therapeut kennt die verschiedensten Geschichten. Vielleicht wirkt die Haut frischer oder die Nase ist plötzlich frei. Der vor Jahren operierte Knöchel meldet sich zurück oder eine alte Narbe beginnt zu jucken.

Wenn ein Mittel passt, tritt es mit der Schwingung der Zelle in Resonanz. Das bringt die Zelle “wieder auf Kurs” und sie steigert ihre Aktivität.

Das zeigt sich zuallerst im Stoffwechsel.

Unser Stoffwechsel ist wie ein riesiger Ofen der sämtliche grundlegenden Funktionen in allen Geweben des Körpers steuert. Als Folge der veränderten Gewebetätigkeit wirkt sich das auf regulative Programme aus:  Wasserausscheidung, Temperaturregelung, Tag-Nacht-Rhythmus, Verdauungssäfte, Hormonregulation, Durchblutung, Darmflora, Säure-Basen-Haushalt, Nervensystem und energetische Regulation über das Meridiansystem. (frei aufgezählt, nicht sicher vollständig;-))

Wenn der Impuls bei der Zelle angekommen ist, macht es mit dem Heilmittel “Klick”. Der Körper bekommt die Information sich selbst zu regulieren.

Das schliess nicht aus, dass ein Mittel länger gebraucht wird.

Ist ein Jugendlicher dauernd erkältet, hat Akne und fühlt sich ständig schlapp, braucht es mehrere Wochen um einen Zinkmangel auszugleichen. Doch auch orthomolekulare (nicht feinstofflich) Stoffe wie Zink – sofern sie aufgenommen werden können – setzen an den biochemischen Prozessen der Zelle an. Das ist ziemlich schnell spürbar.

Dasselbe mit dem Schüssler-Salz Nr.9, Natrium phosphoricum. Es ist eher ein Langzeitmittel, weil es die Säureregulation verbessert. Aber hier typisch: Es steigert fast augenblicklich den Gang auf die Toilette.

Stofflich oder feinstofflich; Diese Heilmittel haken regulativ ein. Da wo der Rhythmus des Blutes oder Gewebes durcheinander gekommen ist. Das tun sie auf unterschiedliche Weise. Doch alle helfen sie den Zellen zu ihrer natürlichen Arbeitsweise zurückzufinden.

Ganz im Unterschied zu allopathischen Medikamenten. Wenn man ein Schlafmittel über Jahre einnimmt, dann übernimmt es den schlaffördernden Part der Nervenrezeptoren (Benzodiazepine, Beruhigung der Nervenrezeptoren).

Das tun viele Medikamente. Sie übernehmen diesen Job. Wie soll der Körper diesen Ausgleich wieder herstellen, zack, bumm, von jetzt auf morn, wenn das Medikament abgesetzt wird?

Aber zurück zu unseren Heilmitteln. Ich persönlich glaube, dass viele Mittel nicht wirklich so lange eingesetzt werden müssen, wie manche empfehlen (mit ein paar Ausnahmen von typischen Lanzeitmitteln, z.B. Knorpelaufbau).

Häufig zeigt sich in 2-4 Wochen ziemlich gut, wie es weitergeht. Wo etwas geschieht, braucht es neue Reize.

Lesetipp:! http://www.ratgeber-leben.com/grundregulation-koerper.html

2 Kommentare fuer “THERAPIE: ist es das richtige Mittel?

  1. Bin einer meinung, und ich mache die Selbe Erfahrungen.Die Fußnägel hat es mir einmal aufgerollt, als eine Patientin mir erzählte sie nehme diese Globolis, ich meine es war Natrium Muratikum seit einem Jahr. Die Dame die dies angeraten hatte wirbt in Ihrem Prospekt mit KREATIVER Homöopathie…… Sehr gut erklärt :-)

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