THERAPIE: die optimale Ernährungungsformel

Gesunde Ernährung könnte ganz einfach so aussehen:

(tägliche Lebensmittelmengen)

Gemüse, Früchte, Nüsse: 657-804 g
Getreide: 81-85 g
Hülsenfrüchte: 21 g
Fisch 86 g
Fleisch, Fleischprodukte: 164-174 g
Milchprodukte: 126-164 g
 
Alkohol Frauen: 5-25 g, Männer 10-50 g
 

 

oder so …

kaltgepresstes Olivenöl: mind. 4 Esslöffel im Tag
Baum- und Erdnüsse: 30 g/Tag
Frische Früchte: mind. 2 Portionen /Tag
Gemüse: mind. 2 Portionen /Tag
Fisch und Meeresfrüchte: mind. 3 Portionen /Woche
Hülsenfrüchte: mind. 3 Portionen / Woche
Geflügel statt Rind- oder Schweinefleisch
Wein: mind. 7 Gläser/ Woche

 

Die mediterrane Ernährung

Ich bin kürzlich auf zwei Studien gestossen, die unabhängig voneinander zum selben Resultat gekommen sind. Die mediterrane Ernährungsform (oder Diät) reduziert die Mortalität bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Belastungen um 30%!

Für mich, und bestimmt auch für Sie, ist auch ohne dem “Faktor Sterberate”, ziemlich klar: Das ist ausgewogene Ernährung!

Fisch kommt bei mir regelmässig auf den Tisch (Omega 3 Fettsäuren), aber das  mit den Hülsenfrüchten und Nüssen. Wie stellen Sie das an? Abendliches Einlegen von Bohnen, Erbsen und Linsen? Also, ich werde mir Mühe geben.

Sind Sie erstaunt über das mit dem Wein? Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier um das OPC geht. Das Antioxidans kommt in den Traubenkernen vor. Ein sehr interessanter Stoff!  Info zum OPC (Aber halt: es ist keine Produkteempfehlung, ich kenne dieses Produkt nicht!) Ursprünglich wurde der gefässschützende Stoff in den roten Erdnussschalen gefunden. OPC ist übrigens ein sehr gutes Mittel bei “Chrüselen” in den Fingern.

Beim Alkohol kann ich mir gut vorstellen, dass er durch die Gesamtheit aller eingenommenen Stoffe problemlos abgebaut werden kann.

So zu essen, beinhaltet alles was es für einen gesunden Stoffwechsel braucht: sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Rohfasern, Vitamine-Mineralien, Antioxidantien, alpha-Linolensäure, ungesättigte und gesättigte Fettsäuren.

Nur kurz zu diesen Studien:

Das erste Beispiel stammt aus der SUN Projekt Studie. Diese umfasste 15 535 Probanden mit durchschnittlichem Alter von 32 Jahren (plus, minus 12 Jahre) und wurde in Spanien über 10 Jahre hinweg durchgeführt. Alle diese Probanden waren zu Studienbeginn frei von Cardiovaskulären Erkrankungen, Krebs oder Diabetes.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18511765

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16512960

Leiter der Studie war Miguel Ángel Martínez González

Die zweite Studie: Hier wurden 7447 Probanden mit einem hohen kardiovaskulärem Risiko im Alter zwischen 55 und 80 Jahren während 5 Jahren beobachtet. Auch hier zeigte sich eine vorgegebene mediterrane Ernährungsweise als deutlich hilfreich. Die Probanden konnten damit ihr Risiko für ein kardivaskuläres Ereignis (Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod) um 30% reduzieren.

Link zu dieser Studie. Interessant ist hier, dass die mediterrane Ernährung mit anderen Ernährungsweisen verglichen wurde. Der “üblichen”, sehr fettreichen Normalkost und der reinen Fast-Food Ernährungsweise (öffnen sie dazu die Grafik TABLE 1)

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Alkoholmenge in Gramm? Hier das Beispiel mit einem Glas Wein:
1 Glas Wein (100 ml, 11 Vol.-%): 100 Milliliter mal 11 durch 100 mal 0,8 gleich 8,8 Gramm Alkohol 
Berechnung der Alkoholmenge in Gramm

 

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