PFLANZENPORTRAIT: Der Wolfstrapp – wieso nacheinander, wenn’s miteinander geht?

WolfstrappEs gibt Momente wo wir voll aufdrehen, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen, raz faz, kochen, Waschmaschine ausräumen, dazwischen schnell ein Anruf, Treppe runter, Treppe rauf. Man ist ja schliesslich nicht aus Kaugummi. Weiterlesen

PFLANZENPORTRAIT: Sie darf ruhig etwas stachelig sein – die Mariendistel

die Mariendistel (Carduus marianus)

die Mariendistel (Carduus marianus)

Schauen Sie mal diese Blüte an. Innen der Blütenkopf, aussen die Stacheln. Überhaupt ist das ganze Grün stachelig. Sie schützt sich vorsorglich. Vor Insekten, die da nichts zu tun haben, vor Tieren die sie fressen, vor anderen, die sie einengen und zerdrücken.

Die Pflanze weiss, was sie braucht um ihre schönste Frucht hervorzubringen. Weiterlesen

PFLANZENPORTRAIT: Schachtelhalm – für Struktur und Ordnung

Equisetum, SchachtelhalmSimpel ist es die Signatur des Schachtelhalms zu erkennen. Mit blossem Auge sieht man die Knoten (Nodi). Die gut sichtbaren Abstufungen am Stengel erinnern an eine Wirbelsäule. Einfach gegliedert und ohne viel Schnickschnack, zeigt die Pflanze ihre klar geordnete und strukturierte Form.

Daraus das Wesen, passend zum Menschen, dem das Pflänzlein gut tut, zu erkennen, ist auch für den Laien recht einfach. Weiterlesen

PFLANZENPORTRAIT: sanfte Heilkraft für wütende Gemüter – die Kamille

naure powerDie Kamille lindert Entzündungen, beruhigt und entspannt, wenn’s einem im Bauch nicht wohl ist. Doch das ist nur ein Teil der Geschichte.

Das Wort sanft wird gern in einem Atemzug mit der Kamille genannt. Au weja! Der Kamilletyp ist alles andere als sanft! Weiterlesen

PFLANZENPORTRAIT: Spannung lass nach! Die Mistel

Mistel 11Scheinbar schwerelos hängt die Mistel da oben im Baum. Jetzt, zu dieser Jahreszeit wo die Bäume keine Blätter haben, scheint sie in den Ästen zu schweben.

Wegen dieser Eigenschaft, sich in fremde Bäume zu hängen, diese sozusagen “einzunehmen”, nennt man die Mistel auch einen Schmarotzer.

Sie schwäche den Baum, vorallem bei Obstbäumen könne sich das auf die Ernte auswirken.

Auch Rudolf Steiner verglich die Signatur der Pflanze mit demjenigen eines Tumors; Sich eines Wirtes (fremder Baum = fremdes Gewebe) zu ermächtigen, sich von diesem zu ernähren und dessen Wuchs zu erdrücken und zu ersticken (Aus der antroposophischen Lehre entwickelte sich das Mistelpräparat Iscador, dass zur Krebsbehandlung eingesetzt wird).

Das ist nur eine Seite der Betrachtung, obwohl ich Rudolf Steiner durchaus zustimme. Doch hat er ein anderes Merkmal ausser acht gelassen; Weiterlesen