MOTIVIEREN: Hauchen Sie den Dingen Leben ein!

«Hauchen Sie den Dingen Leben ein! Den Dingen, die ihnen nützlich sein sollen. Dann werden sie es auch sein, garantiert!»

Wenn ich Ihnen diese Aussage beweisen wollte, könnte ich mit einem Leguan im Arm umherlaufen, oder vom Flugzeug springen, mit oder ohne Fallschirm, oder für 70 Personen ein Essen kochen. Das sind alles Dinge, die ich niemals tun würde! Aber darum geht es ja nicht. Versuchen Sie es einfach!

Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir den Dingen des Alltags eine Bedeutung geben. Eine Verbundenheit, die mehr ist, als sie einem einfachen Gegenstand normalerweise geschenkt wird. Eine Vase an der Sie hängen, den Lieblingspulli oder ein ganz bestimmtes Sackmesser, dass Sie nicht verlieren möchten.

Dann haben viele von uns auch die witzige menschliche Neigung, Gegenstände zu personifizieren. «Wissen’se, das ist die „Frieda“ – mein alter Traktor.»

Das alles meine ich nicht.

Wenn wir von Ritualen sprechen, sind wir schon näher bei der Sache.

Ich habe einen Bekannten, der seit vielen Jahren regelmässig ins Casino geht. Früher habe ich ihn manchmal begleitet. Er holt seine Kravatte aus dem Kofferraum und stellt das Auto auf „seinen“ Parkplatz. Wenn der Parkplatz schon besetzt ist, übernimmt halt die Kravatte. Der Mann erspielt sich erfolgreich seit 35 Jahren sein Taschengeld.

Auch wenn es nur um Roulette geht, in dem Mann sah ich immer die perfekte Kombination von Cleverness und Verantwortungsbewusstsein. Er ist für mich ein Beispiel an klugem Umgang mit dem Glückspiel, denn ‚funktionierten‘ seine Gedanken nicht mehr (wie er selbst sagte …), brach er sein Spiel sofort ab. Er war sich der Energetik bei der Sache sehr wohl bewusst.

Aber genug vom Glücksspiel. Es ist nicht der höchste aller Gründe, Gegenstände nur für Glück-, beziehungsweise Gewinnrituale zu verwenden. Ich möchte noch weiter gehen:

Nehmen Sie einen Gegenstand, der Ihnen dabei dient, das zu tun, was Sie schon lange tun wollen.

Etwa die Nähmaschine, der Schreibstift oder die Tastatur, der Pinsel oder die Töpferscheibe. Oder gar die Behandlungsliege in Ihrer Praxis? Was macht Ihnen Freude und von was möchten Sie mehr in Ihrem Leben haben?

Ganz einfach: Sagen Sie den Gegenständen, was sie zu tun haben.

Was Sie mit diesem Gegenstand anregen möchten, das betrifft nur Sie, es ist niemand anderer mit dabei in diesem Wunsch. Prägen Sie den Gegenstand mit Ihrer Absicht, was er für Sie tun kann.

Nehmen Sie den Gegenstand und tun Sie das. Nur einmal, für immer.

Was ist ihre Absicht? Was soll dieser Gegenstand genau fördern oder tun? Was ist der Inhalt ihrer einfachen, ehrlichen Botschaft?

Sie tun das in einem Moment, wo Sie inspiriert sind und die Absicht ganz zentriert und stark spüren. Sie atmen die Inspiration ein und die Absicht aus, in ihren Gegenstand, zu ihrem Gegenstand.

Gut möglich, dass Sie einige Zeit später entdecken, dass Sie es plötzlich häufiger machen. Mühelos, zwangslos. Es ergibt sich die Chance, dass die Umstände ändern und von nun an der Sache dienen. Und, und und …

Viele Mythen rankten sich um solche Dinge. In den grossen und kleinen Religionen, sowieso bei den Naturvölkern, im Feng-Shui, es wimmelt von solchen Praktiken. Man hat es immer schon getan, seit jeher.

Heute weiss die Quantenphysik mehr darüber – über Information, Absicht und Materie. Ich geniesse diese neue Welt der Entdeckungen!

Kommentar verfassen